Anderswo
Koffer, Kamera, Kilometer.
Ein Koffer, eine Kamera und die Frage, was hinter der nächsten Kurve liegt. Wir sind eine ganz normale Familie, die gern unterwegs ist: am Meer, in fremden Städten, an fremden Tischen. Hier halten wir fest, was wir gesehen haben und was es mit uns gemacht hat.
Warum wir reisenReisen
Warum wir reisen.
Der offene Koffer
Der Koffer steht schon Tage vorher im Gang, halb gepackt, und verändert die Wohnung. Plötzlich ist der Alltag nur noch Zwischenzeit. Wir sind keine Abenteurer und keine Blogger, wir haben Arbeit, Schule und Waschmaschine. Trotzdem brechen wir immer wieder auf, und für das Gefühl dahinter haben wir irgendwann einen Namen gesucht. Wir haben es Anderswo genannt.
Anderswo ist kein Ort
Im Atlas steht es nicht. Es beginnt dort, wo das Brot anders riecht, die Strasse anderen Regeln folgt und man wieder Anfänger ist. Man liest Schilder, die man nicht versteht, und lernt in zwei Tagen mehr als im Monat davor. Zuhause sehen wir vieles nicht mehr. Unterwegs sehen wir wieder die Kante eines Daches, den Dampf über einer Tasse, den Gang der Leute am Abend.
Am Tisch der anderen
Wer verstehen will, wo er ist, setzt sich an einen Tisch. Essen ist die einfachste Sprache der Welt, man braucht kein Vokabular, nur einen Löffel und die Bereitschaft zu probieren. Am Tisch werden aus Fremden Gastgeber, und manchmal werden wir selbst zum Besuch. Diese Momente bleiben, und die halten wir hier fest. Wie wir zum Reisen gekommen sind, wohin es uns zieht und wer wir sind, steht bei Über uns.
Wir sind dann mal anderswo.
Zwei Erwachsene, zwei Kinder, ein Koffer, der nie ganz zugeht. Wir sind keine Profis, nur neugierig. Wo andere ankommen, fangen wir gern erst an zu fragen: Was gibt es hier zu essen, wer wohnt hier, wie klingt der Abend?
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